• Bernhard Breuer, Weintagebücher
  • Bernhard Breuer, Weintagebücher
  • BERNHARD BREUER: 25. Oktober 1999 (TAGEBÜCHER 1999 – 2004)

    „Heute fängt der Herbst an, könnte man meinen. Der erste richtige Nebeltag. Jedoch nur unten im Ort, in den Weinbergen ab Mitte des Berges strahlendblauer Himmel. Noch etwas Morgenfeuchtigkeit, aber das wird abtrocknen. Wir gehen den Tag langsam an und vielleicht schauen wir am Nachmittag noch in einem Spitzenweinberg etwas Besonderes lesen zu können. Aber die übrigen Weinberge wollen ja auch gelesen sein. Wein für den Rüdesheim Estate, das steht heute morgen auf der Agenda.
    Gestern Abend Probeessen im Kronenschlösschen für das Dinner Frankfurt meets New York Ende November. […] Ich habe die Gelegenheit genutzt einmal ein paar ältere Weine mit den Kollegen Weil und Ullrich zu verkosten. 1983 Rüdesheim Berg Roseneck aus der Doppelmagnum – der Wein noch frisch, stahlige Struktur, vielleicht etwas eindimensional. 1983 Rüdesheim Berg Schlossberg (damals noch eine Abfüllung mit der Bezeichnung Kabinett) aus der Doppelmagnum. Ein grandioser Wein. Nicht nur taufrisch, sondern wunderschöne Frucht und Fülle. Zum sich reinknien. Hält noch weitere 10 Jahre.“

    Steigen Sie hier ein in Bernhard Breuers Weintagebuch 1999.
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  • WEINLESE 2021: Zwischenstand zum 28. September 2021

    In der vergangenen Woche haben wir mit voller Mannschaftsstärke die diesjährige Ernte eingeläutet.

    Sämtliche Burgundertrauben sind bereits gelesen – die Mengen hier eher klein, aber die Qualitäten passen gut! Schon vor der Lese haben wir entschieden, dass wir im kommenden Jahr etwas mehr Rosé als Rotwein brauchen werden, aber auch für den GB Rouge und den „Spätburgunder – Pinot Noir“ haben wir einige tolle Weinberge geerntet und nach strenger Selektion wunderschöne Trauben nach Hause bringen können.

    Der GB Gris, der Sektgrundwein für den GEORG BREUER Brut und sogar einige Parzellen Riesling sind ebenfalls geerntet!

    Aktuell entschieden wir von Tag zu Tag, wie und an welchen Stellen wir die Lesearbeiten fortführen, da Planungen über den jeweiligen Tag hinaus schwer möglich sind. Noch ist der Zustand der Trauben gut …
    Gut 20% unserer Rebfläche sind gelesen … schauen wir, wie es weiter geht!

  • BERNHARD BREUER: TAGEBÜCHER 1999 – 2004

    In regelmäßiger Folge möchten wir an dieser Stelle Tagebuchauszüge aus den Aufzeichnungen Bernhard Breuers veröffentlichen.
    Bernhard Breuer führte das Weingut Georg Breuer von den frühen 1970er Jahren bis zu seinem plötzlichen Tod im Mai 2004 zu internatio­nalem Renommee. Mit hohem Anspruch setzte er sich für die höchst­mögliche Qualität des Weines sowie die enge Verknüp­fung von Wein und Kultur ein. Von 1999 bis 2004 schrieb er ein Internet-Tagebuch, in dem er die Ereignisse im Weingut und Eindrücke seiner vielfältigen Reisen festhielt.

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  • NEUBAU FLASCHENLAGER UND SANIERUNG FASSKELLER

    Mit Unterstützung des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sanieren wir im Rahmen des EPLR (Entwicklungsplan für den ländlichen Raum des Landes Hessen 2020–2021) unseren Fasskeller und integrieren zudem ein modernes Flaschenlager in das historische Gebäudegefüge unseres Betriebsgeländes in der Grabenstrasse.
    Die Sanierung und Erweiterung der historischen Produktionsflächen ermöglicht uns den Erhalt des Standorts unseres Weinguts im innerstädtischen Raum.

    Gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete

    Mitfinanziert durch
    das Land Hessen im Rahmen des Entwicklungsplans für den ländlichen Raum des Landes Hessen 2020-2021
    und
    die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK).



    Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

  • Georg Breuer, Künstleretikett 2019 Berg Schlossberg von Gerrit Frohne-Brinkmann
  • Georg Breuer, Künstleretikett 2019 Berg Schlossberg von Gerrit Frohne-Brinkmann
  • RELEASE 2019 BERG SCHLOSSBERG – KÜNSTLERETIKETT GERRIT FROHNE-BRINKMANN

    Wir freuen uns sehr darüber, für die Ausarbeitung des Künstleretiketts unseres 2019 Berg Schlossberg den Hamburger Künstler Gerrit Frohne-Brinkmann gewonnen zu haben.
    Gerrit Frohne-Brinkmann wurde 1990 in Friesoythe geboren und studierte von 2009 bis 2015 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Mit einer Vielzahl von Einzel- und Gruppenaus­stellungen war er u. a. im Kunstpalais Erlangen, im Kölnischen Kunstverein und in der Kestner Gesellschaft Hannover vertreten und wurde für seine Arbeit mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet – so erhielt er 2017 beispielsweise das Follow Fluxus-Stipendium des Nassauischen Kunstvereins Wiesbaden.

    Dem jeweiligen Sujet konzeptuell in besonderem Maße verpflichtet, agiert Gerrit Frohne-Brinkmann in unterschied­lichen medialen Kontexten: er arbeitet installativ wie auch performativ, erstellt Keramiken, Polaroids oder Zeichnungen und baut kinetische Objekte. Thematisch bewegt er sich im Spannungsfeld zwischen (vermeintlicher) Hoch- und Unterhaltungskultur, wobei er sich in diesem Zusammenhang intensiv mit den Phäno­menen von Illusionen und der Inszenierung von (Bühnen-)Shows und Effekten beschäftigt. Viele seiner Arbeiten suchen den Blick in die Vergangenheit, inszenieren sich als aus der Zeit gefallen und erscheinen oftmals betont unecht oder unauthentisch.

    Als Aufhänger für seine Umsetzung des Etiketts zum 2019 Berg Schlossberg bezieht sich Gerrit Frohne-Brinkmann auf die innerhalb der Einzellage situierte Burgruine Ehrenfels. Die um 1200 gebaute Zoll­burg, ikonisch auf halber Höhe zwischen Fluß und Waldrand gelegen, beherrscht das Panorama des Rüdesheimer Berges an der Stelle, da der Rhein seine Fließrichtung in recht engem Bogen von Westen nach Norden hin ändert. Sie zeichnet außerdem für die Lagenbezeichnung „Berg Schlossberg“ verantwortlich. An historisierend-magischen Inszenierungen im Kontext seichterer Entertain­ment­kultur orientiert, bringt Frohne-Brinkmann im Etikett Vergangenheit und Gegenwart, Hochkultur, Main­stream und allerlei romantische Sehn­süchte zusammen: die das Label des 2019 Berg Schlossberg ausmachende Polaroid­fotografie zeigt die aufwendig ausgeleuchtete Fusion der Rüdes­heimer Burgruine mit der imposanten Burg­anlage eines Themen­parks. Das Medium Polaroid, bezüglicher seiner Beliebtheit und Nutzung beständig zwischen In und Out, Gestern und Heute wankend, vermittelt hier absolute Augen­zeugen­schaft, fungiert als Beweis­mittel einer einzigartigen und eventuell auch sehr persönlichen Begegnung – Gerrit Frohne-Brinkmann lädt uns dazu ein, teilzuhaben am Verwirr­spiel von Wahrheit und Fiktion, Authentizität, Erinnerung, Suggestion und Atmosphäre, Teilhabe und Imagination.

  • UMBAU DER VINOTHEK UND KELLERWELT

    Mit freundlicher Unterstützung des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) konnten wir im Rahmen des EPLR (Entwicklungsplan für den ländlichen Raum des Landes Hessen 2014–2020) unsere Vinotheksräumlichkeiten umbauen und erheblich erweitern.
    Für die Jahre 2020–2021 konnten wir im Rahmen jenes Programms die Aus- und Umbauarbeiten auch auf unsere Kellerwelt und die zwischen Vinothek und Kellerwelt gelegenen Außenflächen ausweiten.
    Wir wünschen uns, mit den modernisierten Präsentations- und Verkaufsräumlichkeiten zur Belebung des innerstädtischen Standortes der Vinothek beizutragen und eine vertiefte Wahrnehmung regionaler Produkte in zeitgemäßer Atmosphäre zu ermöglichen.

    Gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete

    Mitfinanziert durch
    das Land Hessen im Rahmen des Entwicklungsplans für den ländlichen Raum des Landes Hessen 2014–2020/2020–2021
    und
    die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK).



    Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

  • FALSTAFF WEIN TROPHY 2016: WIR SIND WINZERIN DES JAHRES!

    „Mit gerade mal 20 Jahren hat Theresa Breuer die Verantwortung im Weingut Georg Breuer übernommen, für ihre Leistung in der letzten Dekade wurde sie nun von der Falstaff Jury geehrt. Trotz Herausforderungen, neuen Anforderungen und Umstellungen hat sie es geschafft, dass die Weine des Familienbetriebs immer noch für erstklassigen Genuss stehen. Seit dem überraschenden Tod ihres Vaters 2004 hat sich die Anbaufläche von 28 auf 34 Hektar vergrößert und der gesamte Weinberg wird heute nach Öko-Standard bewirtschaftet.“
    … weiter lesen unter www.falstaff.de.

    Im Rahmen der auf Schloss Hugenpoet stattfindenden Abendveranstaltung wurden neben Theresa Breuer auch Victoria Lergenmüller und Nina Mann sowie Ernie Loosen und Peter Jakob Kühn ausgezeichnet.

    Und an dieser Stelle mehr als wohlverdient: ein riesiges Dankeschön an unser langjähriges Weinguts-Team!